Der Wecker klingelt, ab unter die Dusche, frühstücken und das am besten schnell, schnell, schnell. Viele Menschen starten den Tag mit Hast und Hektik. Doch der Morgen macht den Tag. Und wenn dieser von Anfang an stressig ist, sind Sie schon unter Strom, noch bevor Sie die Aufgaben des Alltags angehen. So kommt es schnell zu Konflikten, Hetze, Chaos und Zeitdruck – und die Erholung der Nacht ist passé.

Viel angenehmer ist, den Tag mit einem guten Morgen zu beginnen. Um das zu erreichen, helfen Morgenroutinen. Sie sollen dem Tagesablauf mehr Motivation und Struktur geben sowie Stress abbauen. Und dabei müssen die Rituale noch nicht einmal lange dauern: Schon zehn bewusste Minuten sind ausreichend, um den Morgen in eine gute Richtung zu lenken. Doch wie sieht eine gelungene Morgenroutine aus? Wir haben für Sie 3 wohltuende und positive Morgenrituale zusammengestellt, mit denen Sie sanft in den Tag starten und so die Ruhe und Erholung einer guten Nacht verlängern.

Ritual Nr. 1: Behalten Sie die Ruhe der Nacht bei

Bleiben Sie nach dem Weckerklingeln noch einen Moment liegen und starten Sie bewusst langsam in den Tag. Denn Ihr Gehirn braucht ohnehin mehr als zwanzig Minuten, um komplett hochzufahren. Überfordern Sie sich in dieser Zeit nicht, indem Sie aus dem Bett hasten. Denn dabei passieren schnell Missgeschicke, die nur für mehr Stress sorgen. Besser sind geruhsame Gewohnheiten: ein paar Seiten lesen, den Himmel beobachten, kuscheln.

Tipp: Vor allem das Handy sorgt morgens für Stress, denn die neusten News und Mails sind vom Kopfkissen oft nur eine Armlänge entfernt. Doch um gut in den Tag zu starten, lassen Sie Ihr Smartphone besser links liegen. Wem das schwerfällt: Handywecker durch einen analogen Wecker ersetzen und das Smartphone nicht mit ins Schlafzimmer nehmen. So kommen Sie gar nicht erst in Versuchung.

Ritual Nr. 2: Starten Sie mit sanftem Sport in den Tag

Zugegeben, Sportmuffel brauchen für dieses Ritual sicher etwas Überwindung, aber versuchen Sie doch mal morgens auf die Trainingsmatte zu steigen. Gerade sanftes Yoga hat viele positive Auswirkungen auf Körper und Geist: Die Kombination aus Bewegung und tiefer Atmung wirkt stimulierend, was die Schläfrigkeit der Nacht vertreibt und Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Außerdem wird Ihr Stoffwechsel angeregt und steife Gelenke werden gelockert – beste Voraussetzungen für einen guten Tag.

Tipp: Online finden Sie unter den Stichwörtern „Morning Flow“ oder „Good morning Yoga“ tolle Mitmach-Videos, die auf die Bedürfnisse am Morgen abgestimmt sind – sanfte Bewegungen, leichtes Stretching, keine treibende Musik, keine Überforderung.

Ritual Nr. 3: Meditieren Sie am Morgen

Um achtsam und positiv in den Tag zu starten, können Sie am Morgen fünf bis zehn Minuten meditieren. Anfänger nehmen dafür auf einem Stuhl Platz, Fortgeschrittene im Schneidersitz. Nun die Augen schließen und auf den eigenen Atem konzentrieren. Dabei kommen viele Gedanken hoch, die Sie nicht bewerten und einfach ziehen lassen. Wem das noch nicht gelingt, denkt bewusst an eine positive Erinnerung.

Tipp: Auch wenn es einfach klingt, gerade am Anfang ist Meditieren gar nicht so leicht. Um dennoch am Ball zu bleiben, können Meditations-Apps helfen. Die erinnern Sie an Ihre Meditations-Einheiten und führen Sie durch die Übungen. Bei innerer Unruhe und Anspannung können Sie ergänzend auch Liroan versuchen. Es lässt mit der Kraft der Passionsblume negative Gedanken ziehen und macht Sie innerlich ruhig und gelassen.