Ab und an ist jeder mal angespannt, gestresst und nervös. Zum Beispiel, wenn wichtige Termine anstehen, etwa eine Prüfung, ein Auftritt oder ein Umzug. Das ist nicht nur normal, sondern kann sogar gut sein. Denn innere Spannung kann Ihre Aufmerksamkeit steigern, sodass Sie im entscheidenden Moment Ihr Bestes geben. Manchmal ist es nicht eine konkrete Herausforderung, sondern die Fülle an Aufgaben, die ein Gefühl von Überforderung und Stress verursachen. Gleiches gilt für Situationen, die Sie nicht beeinflussen können, die Ihnen aber Unbehagen verursachen. Typische Beispiele sind Nervosität beim Zahnarztbesuch oder die Aufregung bei Turbulenzen während eines Flugs. All diese Formen der Anspannung sind zeitlich begrenzt. Sind der belastende Zeitraum oder die stressige Situation vorüber, legt sich die innere Unruhe wieder.

Dauerstress und anhaltende Anspannung

Anders verhält es sich jedoch, wenn Sie dauerhaft nicht zur Ruhe kommen und Stress Teil Ihres Alltags wird. Denn dann können innere Unruhezustände sehr belastend sein und manchmal gar krank machen. Deshalb gilt: Wenn Anspannung und Nervosität länger als zwei Wochen lang anhalten, sollten Sie Ihre Beschwerden von einem Doktor abklären lassen. Im Arztgespräch kann es hilfreich sein, das diffuse Gefühl der inneren Unruhe möglichst genau beschreiben zu können. Daher haben wir für Sie typische Symptome zusammengefasst, die innere Unruhe und Anspannung besonders häufig begleiten.

Typische mentale Symptome

Wer innerlich angespannt ist, ist typischerweise auch fahrig oder hektisch und kann sich oft nur mit Mühen konzentrieren. Das kann frustrieren und dünnhäutig machen, weshalb nervöse Menschen besonders leicht reizbar, aggressiv und wütend sein können. Sie sind häufiger unzufrieden und neigen zu Stimmungsschwankungen. Dies kann nicht nur die betroffene Person belasten, sondern sich auch auf Familie und Freunde auswirken.

Auch typisch bei innerer Unruhe und nervöser Anspannung sind der Hang zum Grübeln und kreisende Gedanken. Diese halten Betroffene nicht selten vom Schlafen ab, was Konzentrationsprobleme und Stimmungsschwankungen noch verstärken kann. Manche Menschen fühlen sich bei Dauerstress und innerer Unruhe auch niedergeschlagen, schwach und benommen, haben keine Energie oder keinen Appetit.

Typische körperliche Symptome

Nicht nur der Geist, sondern auch der Körper regiert auf Anspannung und Stress. Typisch sind etwa Herzklopfen oder Herzrasen, Zittern und Schwitzen. Auch plötzliche Kälteschauer und Hitzewallungen können auftreten. Häufig bemerken Menschen, die stark unter Druck stehen, Magen-Darm-Beschwerden wie Bauchweh, Übelkeit und Erbrechen oder sie müssen häufiger zur Toilette.

Während strapaziösen Phasen klingeln machen Menschen wortwörtlich die Ohren. Ein Ton im Ohr, den nur Sie wahrnehmen, ist ein typisches Stresssymptom. Auch Atembeschwerden können auftreten. Dabei beschreiben Personen manchmal das Gefühl einer zugeschnürten Kehle oder sie beginnen sehr schnell und hektisch zu atmen. In diesem Fall sprechen Ärzte von der Hyperventilation.

Was können Sie bei innerer Unruhe tun?

Die gute Nachricht vorweg: Sie müssen Ihre stete Anspannung nicht als gegeben hinnehmen. Es gibt zahlreiche Therapien und Behandlungen, um innere Unruhezustände in den Griff zu bekommen. Diese richten sich immer nach der Ursache der Anspannung. Und die können vielfältig sein, zum Beispiel Ängste, erhöhter Blutdruck oder die hormonelle Umstellung während der Wechseljahre. Auch Suchterkrankungen oder Persönlichkeitsstörungen können der Grund für innere Unruhe sein. Deshalb ist der Gang zum Arzt so entscheidend: Ist die Ursache ausgemacht, kann gezielt therapiert werden.

In Absprache mit Ihrem Arzt, können Sie bei Anspannung und Nervosität auch pflanzliche Arznei mit beruhigender Wirkung einnehmen. Als sanfte Unterstützung im stressigen Alltag sind natürliche Medikamente sehr beliebt, etwa Lioran. Es wirkt bei Stress und nervösen Unruhezuständen. Und Dank der besänftigenden Wirkung der Passionsblume fördert es Ihre innere Ausgeglichenheit und Balance.