Für jede Frau gibt es die richtige Ruhetechnik. Welche passt zu Ihnen?

Die Wechseljahre bringen im weiblichen Körper einiges durcheinander. Und gerade die damit einhergehenden Beschwerden können im Alltag sehr belastend sein. Bis zu 80 % aller Frauen haben während der Wechseljahre Beschwerden, die sich körperlich wie seelisch bemerkbar machen. Typisch sind etwa Gelenk- und Muskelschmerzen, Kreislaufprobleme und Hitzewallungen, Nervosität und Anspannung, Stimmungsschwankungen und Schlafprobleme.

Wechseljahrsbeschwerden können das Wohlbefinden stark beeinflussen. Doch gerade bei leichten Einschränkungen können Sie mit gezielter Entspannung effektiv entgegenwirken und Ihr physisches und psychisches Wohlgefühl bessern. Denn Ruheübungen sind gut für Körper und Geist. Sie müssen nur eine Entspannungstechnik finden, die zu Ihrem Alltag und zu Ihren Bedürfnissen passt. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir für Sie 4 verschiedene Entspannungstechniken für die Wechseljahre zusammengestellt:

1) Autogenes Training

Die Entspannungsmethode „Autogenes Training“ beruht auf dem Prinzip der Selbsthypnose. Sie kommen zur Ruhe, indem Sie in Gedanken bestimmte Formeln wiederholen, etwa „Ich bin ganz ruhig“ oder „Mein Arm wird angenehm schwer“. Mit der Zeit sollen sich Ihre Gedanken auf Ihren Körper übertragen und Sie werden wirklich entspannter. 

Ideal für: Frauen mit Schlafproblemen, denn die Methode ist eine effektive Einschlafhilfe. Weitere typische Anwendungsgebiete sind Ängstlichkeit, Stress und Nervosität. Für das Autogene Training brauchen Sie kein Zubehör und es lässt sich liegend wie sitzend ausüben. Daher ist die Methode auch gut für eine Ruhepause am Arbeitsplatz geeignet.

2) Progressive Muskelentspannung

Die Technik „Progressive Muskelentspannung“ beruht auf der Idee, dass Menschen unter Stress auch ihre Muskeln anspannen. Das kann zu schmerzhaften Verspannungen führen. Um diese aufzulösen, spannen Sie bei der Progressiven Muskelentspannung bestimmte Muskelpartien kurz bewusst stark an und lassen dann wieder locker. So macht sich ein wohliges Ruhegefühl breit und die Muskeln werden warm und weich.

Ideal für: Frauen, die sich körperlich wie geistig verspannt fühlen. Zudem wird die Methode bei chronischen Schmerzen eingesetzt. Sprechen Sie in diesem Fall jedoch erst mit einem Mediziner. Von Vorteil im geschäftigen Alltag ist, dass die Progressive Muskelentspannung bereits nach zehn Minuten erste positive Effekte haben kann.

3) Meditation

Bei einer Meditation bündeln Sie Ihre Aufmerksamkeit und richten Sie nur auf eine einzige Sache, zum Beispiel auf Ihren Atem oder Ihre Empfindungen. Wenn vor Ihrem inneren Auge andere Bilder oder Ideen auftauchen, lassen Sie sie ziehen. So kommen Sie zur Ruhe und erhöhen die Aufmerksamkeit für sich selbst. Das steigert das Wohlbefinden.

 

Ideal für: Frauen, die sich gestresst fühlen. Denn die Methode hat psychische und physische Effekte: Sie verlangsamt den Atem, beruhigt den Stoffwechsel und senkt den Blutdruck. Sie werden außerdem gelassener und entspannter, wenn Sie regelmäßig meditieren. Doch dafür braucht es Zeit: Ideal wäre, wenn Sie jeden Tag mindestens eine Viertelstunde meditieren.

4) Pflanzliche Arzneimittel

Neben Entspannungstechniken können Sie auch die beruhigende Wirkung von Heilpflanzen nutzen. Diese können die Effekte der Ruhetechniken intensivieren und Ihr Wohlbefinden steigern. Das macht Heilpflanzen zu einer natürlichen, aber effektiven Ergänzung Ihres Ruhetrainings. Versuchen Sie zum Beispiel Lioran. Mit rein pflanzlichen Wirkstoffen aus der Passionsblume stärkt es die Nerven, macht Sie belastbarer und wirkt entspannend, ausgleichend und angstlösend.

Ideal für: Frauen mit Schlafproblemen bedingt durch innere Unruhe und Nervosität. Lioran entlastet und lässt Sie abends schnell und sanft zur Ruhe kommen. Das sorgt für guten Schlaf und lässt Sie bestärkt in jeden neuen Tag starten, ohne Hangover-Effekt. So kommen Sie mit Lioran voller Energie durch die Wechseljahre.