Vom Säugling bis zum Senior: Hier erfahren Sie, welche Schlafdauer in welchem Alter angemessen ist und ab wann Sie sich Hilfe suchen sollten.

Schlaf ist die wichtigste Erholung für Körper und Geist. Doch nicht jeder bekommt genug davon. Das Ergebnis: Schlafmangel, mit all seinen ungesunden Folgen. Also besser ausgiebig an der Matratze horchen. Aber wie lange eigentlich? Wie viel Schlaf ist genug? Und wie unterscheidet sich der Schlafbedarf von Babys und Kleinkindern, von Kindern und Teenagern, von Menschen mittleren Alters und Senioren? Antworten auf all diese Fragen hat ein Expertengremium aus den USA formuliert und im Namen der National Sleep Foundation Empfehlungen für eine angemessene Schlafdauer für jedes Alter herausgegeben.

Babys und Säuglinge bis zu einem Jahr

Frisch auf die Welt gekommen, brauchen Neugeborene besonders viel Schlaf: 14 bis 17 Stunden sind in den ersten Monaten ideal. Nach dem vierten Monat kommen die Kleinen langsam mit etwas weniger aus: Zwölf bis 15 Stunden sind laut der National Sleep Foundation optimal. Doch nicht jedes Baby ist gleich, schläft gleich – ganz normal. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn Ihr Baby im ersten Lebensjahr weniger als zehn Stunden oder mehr als 18 Stunden am Tag schlummert. In diesem Fall sollte ein Arzt nach den Gründen dafür suchen und beispielsweise Bauchschmerzen, die das Baby plagen und wachhalten behandeln.

Kleinkinder bis fünf Jahre

Das Baby wächst, die Schlafdauer sinkt: Während Kinder bis zwei Jahre zwischen elf und 14 Stunden Schlaf pro Tag brauchen, sind es für die Kleinen im Kindergartenalter zehn bis 13 Stunden. In diesem Alter schlafen Kinder oft nicht die gesamte Schlafdauer am Stück, sondern nachts und noch einmal zur Mittagszeit. Wenn die Kleinen in Summe so auf die empfohlenen Schlafstunden kommen, ist das auch wunderbar und beugt vor allem Erschöpfung und Übermüdung am Nachmittag vor.

Schulkinder bis 13 Jahre

Die National Sleep Foundation empfiehlt für Schulkinder eine tägliche Schlafdauer zwischen neun und elf Stunden. Doch gerade Grundschüler, wenn alles neu und aufregend ist, dürfen auch mal aus der Norm fallen und länger Kraft tanken. Dauerhaft sollte jedoch nicht länger als zwölf Stunden täglich geschlafen werden. Das absolute Schlaf-Minimum liegt in diesem Alter bei sieben Stunden am Tag.

Teenager bis 18 Jahre

Während der Pubertät braucht der Körper viel Ruhe, um Kraft zu tanken. Doch Auszeiten sind in diesem Alter nicht angesagt – Vieles ist spannender als Schlaf. Weniger als sieben Stunden am Tag sollten es dennoch nicht dauerhaft sein. Während einige Teenies gerne lang wach sind, sind andere während der Pubertät nicht aus den Laken zu bekommen. Auch das ist in Ordnung, wenn nicht langfristig mehr als elf Stunden am Tag geschlummert wird. Als ideal gelten in diesem Alter acht bis zehn Stunden.

Erwachsene bis 65 Jahre

Für Erwachsene gelten sieben bis neun Stunden Schlaf am Tag als ideal. Weniger als sechs sollten es nicht dauerhaft sein. Auch ein Zuviel des Guten ist nicht ideal: Schlummern Sie täglich nicht länger als zehn Stunden. Einzige Ausnahme: Anfang Zwanzig sind laut der  National Sleep Foundation auch bis zu elf Stunden Schlaf noch im Rahmen.

Ältere Menschen ab 65 Jahren

Für ältere Personen kann es schwerer werden am Stück zu ruhen. Statt nachts durchzuschlafen, schlummern viele Senioren in mehreren Abschnitten. Das ist auch in Ordnung, wenn Sie dabei in Summe auf sieben bis acht Stunden Schlaf täglich kommen. Wenn Sie hingegen weniger als fünf oder mehr als neun Stunden Schlaf brauchen, kann es sich lohnen, das Thema mit dem Hausarzt zu besprechen. Dieser kennt die richtige Behandlung, kompetente Fachärzte für Schlafmedizin sowie Ihre Medikation, die auch Grund für wenig erholsame Nächte sein können.

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