Düfte machen Stimmung und beeinflussen die Emotionen: Während das Aroma von frisch gebackenem Brot erfreut und ins Café lockt, verderben faulige Gerüche direkt den Appetit. Brandgeruch versetzt Sie von jetzt auf gleich in Alarmbereitschaft, während eine Meeresbrise an den letzten Urlaub erinnert und Ihnen ein Lächeln auf die Lippen zaubert. „Gerüche wirken unmittelbar, ohne Umwege über den Verstand, im limbischen System, das unsere Emotionen steuert“, so Anja Debrodt, Ärztin beim AOK-Bundesverband. Kein anderer Sinn ist so stark mit Gefühlen und Erinnerungen verbunden wie das Riechen. Und das macht man sich etwa in der Aromatherapie zunutze: Mittels duftender Aromaöle wird die Stimmung beeinflusst.

Aromaöle verwenden – so geht’s

Ätherische Öle sind kraftvolle Kostbarkeiten, die aus Heilkräutern, aus Bäumen, Samen und Früchten gewonnen werden. In der Aromatherapie nutzt man die Öle oft als Zusatz in einer Duftlampe: Ein paar Tropfen werden in etwas Wasser gegeben, das dann durch die Wärme eines Teelichts verdampft. So verteilt sich das Aroma und die wertvollen Duftstoffe der ätherischen Öle im Raum. Beachten Sie bei der Verwendung von ätherischen Ölen aber immer die Hinweise auf der Verpackung. Denn, damit sich die Wirkung eines Öls gut entfaltet, sollten Sie es weder über- noch unterdosieren.

Der individuelle Duft eines Öls, hat immer auch eine individuelle Wirkung. Während manche Gerüche aktivieren und die Konzentration fördern, bringen andere zur Ruhe und wirken entspannend. Daher sind ätherische Öle auch bei der Behandlung von Schlafproblemen von großer Bedeutung. Und dies sind die wirkungsvollsten Düfte mit beruhigendem Effekt, die guten Schlaf fördern.

Leichter einschlafen mit Lavendel

Die ätherischen Öle des Lavendels sind ein Klassiker der Aromatherapie. Und allein beim Gedanken an lilafarbene Lavendelfelder, die sich sanft im Wind wiegen, kommen manche Menschen ins Träumen. Doch auch Zuhause, fern ab der Provence, zeigt der Lavendel was in ihm steckt: Sein blumiger, leicht seifiger Geruch wirkt entkrampfend und ausgleichend. Das kann bei innerer Unruhe guttun. Außerdem wirkt Lavendel beruhigend, sodass abends das Abschalten und zur Ruhe kommen leichter fällt. Nutzen Sie den Duft des Lavendels deshalb, um leichter einzuschlafen. Neben der Verwendung von Lavendelöl in der Duftlampe sind auch duftende Lavendelkissen oder getrocknete Lavendelsträuße im Bund populär.

Tiefer schlafen mit Zirbelkiefer

Die Zirbelkiefer ist ein Nadelbaum, dessen Holz einen intensiven Geruch verströmt. Und dieser harzige Duft, der an Baumnadeln und frisch geschlagenem Holz erinnert, findet in der Aromatherapie Verwendung: Er soll einen tiefen, ruhigen und erholsamen Schlaf fördern. Außerdem soll er die Atemwege befreien, sodass Sie auch nachts frei und unbeschwert atmen können. Damit sich der Duft der Zirbelkiefer in der Raumluft breitmacht, kann man Kissen mit Holzspänen füllen oder Schlafzimmermöbel aus dem Holz der Zirbelkiefer fertigen. Es gibt auch Zirbenöl, das etwa in der Aromalampe oder der Sauna für ein entspannendes Dufterlebnis sorgt.

Ruhe finden mit Melisse und Passionsblume

Die Melisse ist eine Gewürz- und Heilpflanze, die aufgrund ihres charakteristischen Aromas auch Zitronenmelisse genannt wird. Ihr Öl duftet leicht fruchtig, würzig, dezent nach Zitrone. Ihre Wirkung ist beruhigend und krampflösend, daher kommt sie in der Aromatherapie vor allem bei nervlicher Überreizung und Unruhe zum Einsatz. Aber auch bei Schlafproblemen tut Melisse gut, vor allem in Kombination mit weiteren Heilpflanzen wie dem Lavendel oder der Passionsblume. Aus diesem Grund ist Lioran® eine wunderbare Ergänzung zu einer beruhigenden Aromatherapie. Die pflanzliche Arznei enthält Wirkstoffe der Passionsblume, die das innere Gleichgewicht wiederherstellen. Gemeinsam mit herrlichen und entspannenden Düften in der Nase, lässt es sich so gleich viel leichter abschalten.