Mit diesen Tipps pflegen Sie einen achtsamen Umgang mit Kollegen und sich selbst – und das auch im virtuellen Arbeitsalltag von zuhause.

Die Pandemie hat den Alltag verändert, auch den Arbeitsalltag. Von jetzt auf gleich hieß es für viele Menschen: Ab ins Homeoffice! Für manche ein Segen, für andere eine Belastung. Für alle eine Umstellung, die Fragen aufwirft: Was brauche ich, um Zuhause gut arbeiten zu können? Und gelingt es mir? Wie wird nun die Zusammenarbeit mit Kollegen? Und wie wahre ich nach Feierabend Abstand zum Job? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, kann es helfen, achtsam zu sein. Inne zu halten, um den eigenen Bedürfnissen nachzuspüren und den Körper wahrzunehmen.

Ein achtsamer Arbeitsalltag nimmt Druck, macht fokussiert und verbessert das Miteinander. Kurz: Er steigert die Zufriedenheit im Job. Und so gelingt ein achtsamer Tag im Homeoffice:

Vor der Arbeit: Nehmen Sie sich Zeit!

Um achtsam in den Arbeitstag zu starten, sollten Sie ihn mit viel Ruhe beginnen. Diese Regel gilt im Büro genauso wie im Homeoffice: Wenn Sie den Arbeitsplatz erreichen, richten Sie sich zunächst komfortabel ein. Lassen Sie frische Luft in den Raum, stellen Sie ein Getränk bereit und räumen Sie etwas auf. So fühlt man sich wohler und bleibt viel eher konzentriert bei der Sache.

Vor der Arbeit: die Erreichbarkeiten klären und achten

Die neue Flexibilität im Homeoffice wird von unterschiedlichen Kollegen unterschiedlich genutzt: Manche arbeiten schon in den frühen Morgenstunden, da sie ohnehin wach sind und sich nun auch noch den Weg zur Arbeit sparen. Andere hingegen können nicht um Punkt 8 Uhr vor dem Bildschirm sitzen. Etwa, da Kinder im Haus sind, die Unterstützung beim Homeschooling brauchen.

Damit es bei all den Zeitplänen und Bedürfnissen nicht zu Missverständnissen kommt, hilft es, die Erreichbarkeiten klar zu kommunizieren. Wenn Sie Ihre Zeiten festlegen, planen Sie, neben Pausen, auch Zeit ein, in der Sie voll konzentriert und ungestört arbeiten möchten – auch das ist Teil des achtsamen Arbeitens. Ihre Kollegen sollten gleiches tun. Und im Anschluss, ganz wichtig, die Erreichbarkeiten einhalten. Denn das ist Ausdruck eines respektvollen und achtsamen Umgangs miteinander.

Während der Arbeit: einen Körperscan machen

Achtsam sein, heißt ganz bewusst im Hier und Jetzt sein. Und mit einem sogenannten Körperscan während der Arbeitszeit gelingt das leichter: Augen schließen, zehnmal langsam ein und wieder ausatmen. Und dabei genau auf die Signale des Körpers hören: Sitze ich bequem? Habe ich Hunger oder Durst? Schmerzen die Augen? Und habe ich noch genug Kraft, um weiterzuarbeiten oder brauche ich jetzt eine Pause? Wichtige Fragen, die im Arbeitsalltag viel zu oft zu kurz kommen. 

Während der Arbeit: Kontakt zu Kollegen pflegen

Beim achtsamen Kontakt mit Kollegen, bleiben Sie ganz im Moment, sind präsent, hören zu und nicht nur hin. Das verbessert das Betriebsklima. Und beugt vielen Reibungspunkten vor, die ohnehin meist Missverständnisse sind. Doch da gerade alle Kollegen im Homeoffice sind: Verabreden Sie sich zum virtuellen Lunch oder zum Feierabend-Plausch am Telefon. Auch super: Meetings im Gehen, an der frischen Luft.

Nach der Arbeit: einen Abschluss finden

Ist der Arbeitstag geschafft, sollten Sie ihn auch bewusst beenden. Mimen Sie im Homeoffice einen Heimweg: Computer aus, aufstehen, einmal ums Haus spazieren. So fällt es leichter, Job und Freizeit zu trennen, den Feierabend bewusst zu starten – und in vollen Zügen zu genießen. Und für den Fall, dass das Abschalten vom Job schwerfällt, können Sie Lioran® versuchen. Die enthaltenen Wirkstoffe der Passionsblume wirken ausgleichend, machen gelassen und stellen Gleichgewicht her. Ein Segen für Körper und Geist, nicht nur für die Zeit im Homeoffice.